Anleitung
Angebot oder Offerte schreiben — kurz und vollständig
Ein gutes Angebot ist kein Roman. Es muss den Auftrag so beschreiben, dass der Kunde unterschreiben kann, ohne nachtelefonieren zu müssen. Offertly setzt daraus ein A4-PDF für Freelancer in Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Was ins Dokument gehört
Oben stehen Sie (Absender) und darunter der Auftraggeber. In DE/AT erwartet man üblicherweise USt-IdNr., in der CH die UID. Das Datum und ein Gültig-bis gehören auf die erste Seite — zwei Wochen sind praxisnah, drei Wochen bei größeren Paketen. Die Angebotsnummer dürfen Sie frei wählen; Offertly zählt nicht serverseitig, weil es kein Konto gibt.
Die Tabelle trägt die Arbeit: Pos. 1, 2, 3…, Leistungstext, Menge, Einheit, Einzelpreis, MwSt., Betrag. Einheiten wie Std, Stk, Pauschale, lfm oder m² machen die Zeile prüfbar. Rabatte gehören sichtbar in die Zeile oder als Dokumentrabatt darunter — nie nur in der Kopfrechnung.
MwSt. in DE, CH und AT
Das ist keine Steuerberatung, sondern die Sätze, die Freelancer in der Praxis setzen. Offertly nimmt einen beliebigen Prozentsatz; die Vorgaben sind nur Abkürzung.
- Deutschland: 19 % Regelsteuersatz, 7 % ermäßigt (u. a. bestimmte Druck- und Kulturgüter). 0 %, wenn die Leistung nicht steuerbar oder befreit ist — das schreiben Sie ins Angebot, nicht nur in die Summe.
- Schweiz: 8,1 % Normalsatz (seit 2024), 2,6 % reduziert, 3,8 % Beherbergung. Der frühere 7,7-%-Satz ist nicht mehr der Standard.
- Österreich: 20 % Normalsteuersatz, 10 % oder 13 % ermäßigt, je nach Leistung.
Gemischte Angebote sind normal: Beratung zum Regelsatz, eine ermäßigte Nebenleistung daneben. Dann muss die Summe die MwSt. nach Satz getrennt ausweisen, sonst wirkt das Dokument wie eine Excel-Notiz statt wie eine Offerte.
Angebot oder Offerte?
In Deutschland und Österreich sagt man Angebot, oft mit Vorlage aus Word. In der Schweiz heißt dasselbe Schriftstück Offerte. Der Inhalt ist identisch: Leistung, Preis, Steuer, Gültigkeit. Wer an Zürcher oder Wiener Kunden schreibt, sollte die lokale Bezeichnung und den lokalen Satz verwenden — nicht eine deutsche 19-%-Vorlage umetikettieren.
So setzen Sie das PDF in Offertly
Unter Angebot erstellen wählen Sie eine Vorlage (IT-Stunden, Handwerk, Beratung) oder schreiben frei. Absender, Auftraggeber und Positionen; Währung EUR oder CHF; MwSt. frei oder über die DE/CH/AT-Vorgaben; optional Rabatt und Logo. Das PDF entsteht im Browser. Kostenlos trägt es das Wasserzeichen „Offertly — Demo“; 30 Tage ohne Kennzeichnung gibt es unter Entsperren für 9 € (SOL oder USDC auf Solana).
Häufige Fragen
Was gehört in ein Angebot oder eine Offerte?
Absender mit Anschrift und Steuer-ID, Auftraggeber, fortlaufende Positionsnummern, Leistungstext, Menge, Einheit, Einzelpreis, MwSt.-Satz, Gesamtsumme, Datum und ein klares Gültig-bis. Hinweise zu Zahlung und Nutzungsrechten gehören darunter, nicht in die Positionstabelle.
Welche Mehrwertsteuer gilt für Freelancer in DE, CH und AT?
Deutschland: 19 % Regelsteuersatz, 7 % ermäßigt. Schweiz: 8,1 % Normalsatz, 2,6 % reduziert, 3,8 % Beherbergung. Österreich: 20 %, 10 % oder 13 %. Ein Angebot darf Sätze mischen, wenn die Leistungen unterschiedlich steuerbar sind.
Unterschied zwischen Angebot und Offerte?
In Deutschland und Österreich sagt man meist Angebot. In der Schweiz ist Offerte der übliche Begriff. Inhaltlich ist es dasselbe Dokument: eine verbindliche Preis- und Leistungszusage auf Zeit.
Speichert Offertly mein Angebot auf einem Server?
Nein. Der Entwurf bleibt im localStorage dieses Browsers. Das A4-PDF entsteht lokal. Es gibt kein Benutzerkonto.